Spatenstich

...für Photovoltaik-Anlage auf der Kreismülldeponie Dörlesberg

 

 

 

„In Sachen Klimaschutz müssen wir jetzt entschieden handeln – auch auf lokaler Ebene!“ Dies sagte Landrat Reinhard Frank (Main-Tauber-Kreis) beim symbolischen Spatenstich für den Neubau einer Photovoltaikanlage auf der Kreismülldeponie Dörlesberg. Frank möchte den Klimaschutz zu einem der Schwerpunktthemen der Kreispolitik in den nächsten Jahren machen. Ein Baustein hierzu ist die Errichtung der Freiflächen-Solaranlage, die umweltfreundlich rund 550.000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen und eine CO2-Einsparung von rund 340 Tonnen pro Jahr bewirken wird.

Auf einem 8800 Quadratmeter großen Teil der kreiseigenen Deponie errichtete die Firma Relatio PV aus Balingen ein Solarkraftwerk mit 2672 Solarmodulen und 561 kWp Leistung. Eine Besonderheit ist, dass keine Dünnschicht-, sondern kristalline Hochleistungsmodule eingesetzt wurden.

Die benötigte Fläche hat Relatio vom Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis gepachtet; das Unternehmen wird die Anlage selbst betreiben und erhält die Stromerlöse. Der Pachtvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2029 und enthält eine Option für weitere fünf Jahre. Den Auftrag hat das Unternehmen nach einem Teilnehmerwettbewerb erhalten, der Ende 2008 nach einem entsprechenden Beschluss des Betriebsausschusses Abfallwirtschaft ausgeschrieben worden ist. Es ist für das Unternehmen das sechste Deponieprojekt. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist bis Ende Juli geplant.

„Die weltweite Klimaveränderung ist alarmierend“, sagte Landrat Frank. Es müsse schnell viel getan werden, damit es nicht zu spät sei. Dabei komme dabei den Akteuren vor Ort eine besondere Rolle zu. Im Blickpunkt stünden besonders die Umsetzung der Vorgaben der Bundes- und Landespolitik zur Energieeinsparung und zur Nutzung von regenerativen Energien sowie die Entkoppelung von endlichen fossilen Energieträgern.

Spatenstich

Symbolischer Spatenstich auf der Kreismülldeponie Heegwald (von links): Andreas Schneider (Firma relatio), Eigenbetriebsleiter Lothar Lauer (Abfallwirtschaftsbetrieb), der planende Ingenieur Rainer Metzger, Landrat Reinhard Frank, Reinhold Adelmann (Stadtwerke Wertheim), Geschäftsführer Bernd Bodemer (relatio) und Otto Apfelbacher (AWMT).


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