Auf dem Weg zum Bioenergiedorf
Was ist eigentlich ein Bioenergiedorf und wie kann unser Dorf ein Bioenergiedorf werden?
Hierüber spricht Bene Müller, ein Visionär und zugleich Praktiker aus der Bodenseeregion. Dort sind in den letzten Jahren bereits einige Bioenergiedörfer entstanden.
Federführend war hier die Firma Solarcomplex, deren Vorstand Bene Müller in einem Vortrag mit anschließender Diskussion das Thema am Montag, den 28.9.09 im Dorfgemeinschaftshaus Waldmannshofen vermitteln wird. Mit dabei ist auch der Geschäftsführer der Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT). Die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Hartmut Holzwarth.
Bioenergiedörfer sind je nach Konzept und Rahmenbedingungen unterschiedlich. In der Regel streben sie an, soviel Strom sowie mindestens halb so viel Wärme aus Biomasse bereit zu stellen, wie in dem Ort verbraucht wird. Oft wird besonders auf eine hohe Effizienz der Energieerzeugung, zum Beispiel mit Kraft-Wärme-Kopplung, geachtet. Häufig stehen die Bioenergieanlagen und die Wärmenetze mehrheitlich im Eigentum der lokalen Energieabnehmer.
Das erste baden-württembergische und gleichzeitige zweite bundesweite Bioenergiedorf enstadnd uner der Regie von Bene Müller und der Scolarcomplex AG 2006 in Mauenheim, einem Ortsteil von Immendingen im Landkreis Tuttlingen mit rund 430 Einwohnern und 148 Gebäuden. Die Biogasanlage, BhKW und Hackschnitzelheizung wird durch eine Photovoltaikanlage ergänzt. Für die Finanzierung und den Betrieb des Projekts wurde eine Bürgerbeteilligungs-Gesellschaft gegründet. Nach Berechnungen der Betreiber sollen durch das Projekt etwa 1900 t CO2 eingespart werden. An diesem Abend sollen auch fie Faktoren besprochen werden, die für einen Erfolg eines Bioeneriedorf-Projekts letzllich ausschlaggebend sind.


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