HOT- nachwachsende Energie

„So schön kann Energie sein“

Der Hohenlohekreis, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Main-Tauber-Kreis sind bundesweite Bioenergie-Modellregion.

Der enge Schulterschluss zwischen Hohenlohe, Odenwald und Tauber (HOT) hat es geschafft: Nach einem vorgeschalteten Wettbewerb wurden die 3 Landkreise durch die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), mit Urkunde vom 19.03.2009 als bundesweite Bioenergie-Modellregion anerkannt.

Damit verbunden sind nicht nur Fördergelder in einer Höhe von bis zu 400.000 Euro, sondern auch ein erheblicher Imagegewinn, da im gesamten Bundesgebiet nur 25 solcher Regionen ausgezeichnet wurden. Beworben hatten sich ursprünglich einmal weit über 200 um diesen begehrten Titel. Letztlich hat das Regionalentwicklungskonzept Hohenlohe-Odenwald-Tauber, das von der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) in Buchen mit Hilfe der Spezialisten aus dem Umweltcampus Birkenfeld federführend für alle drei Kreise erstellt wurde, die unabhängige Fachjury aber vollständig überzeugt. Bundestagsabgeordneter Kurt Segner (CDU), der sich bei der Bundesregierung nachhaltig für den Wettbewerbsbeitrag aus seiner Heimat eingesetzt hatte, wies nach der Ernennung darauf hin, dass dadurch nicht zuletzt die hervorragende Arbeit von AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter und seinem gesamten Team eine verdiente Bestätigung erfahren habe. „Wir wissen zwar, wie viel Energie tatsächlich in unserer Region steckt. Umso schöner ist es aber, dass wir diesen Ansatz jetzt ganz gezielt noch weiter ausbauen können“, so Segner in seiner ersten Stellungnahme.


Bioenergieregion HOT


Die Tatsache, dass sich hier drei Landkreise gemeinsam und über Regierungsbezirksgrenzen hinweg auf den Weg gemacht hätten, sei ein schönes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit, das ruhig auch anderenorts Schule machen könne. Für die drei Landräte Helmut Jahn (Hohenlohekreis), Dr. Achim Brötel (Neckar- Odenwald-Kreis) und Reinhard Frank (Main-Tauber-Kreis) ist der Wettbewerbserfolg zugleich eine riesige Chance. „Als eine stark land- und forstwirtschaftlich geprägte Region haben wir gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien noch ganz erhebliche Potentiale, die wir auch zur regionalen Wertschöpfung nutzen wollen. Jeder Euro, der auf diese Weise in der Region verdient wird, dient nämlich nicht nur dem Klimaschutz, sondern sichert auch wichtige Arbeitsplätze“, so Jahn, Brötel und Frank übereinstimmend. Die Landräte erhoffen sich deshalb jetzt vor allem auch eine Magnetwirkung für private Kapitalgeber: „Eine Modellregion ist doch der geradezu ideale Platz um zu investieren“. Genauso sollen aber auch, so AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter gemeinsam mit seinen beiden Mitstreitern Dr. Wolfgang Eissen (Hohenlohekreis) und Lothar Lauer (Main-Tauber-Kreis), die Bürgerinnen und Bürger in den drei Landkreisen noch mehr für das zentral wichtige Zukunftsthema „Energie“ sensibilisiert werden. „Gerade im Bereich der Energieeffizienz und der energetischen Sanierung liegen gewaltige, auch wirtschaftliche Potentiale, von denen letztlich das örtliche Handwerk besonders profitieren kann“, so Ginter.

 „So schön kann Energie sein. Für unsere drei Landkreise wird das jetzt Wirklichkeit. Wir wollen und wir werden beweisen, was der ländliche Raum tatsächlich leisten kann, und unsere schon jetzt bestehende Vorreiterrolle noch weiter ausbauen. Ideen dafür gibt es jedenfalls genug“, sagen die drei strahlenden Landräte und freuen sich gemeinsam auf das, was jetzt kommt. .

Das Regionalentwicklungskonzept und weitere Informationen finden Sie unter

www.bioenergie-region-hot.de


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